#43 Ins Tun kommen X Stefan Höfer, Höfer Holzbau
Shownotes
Über Unternehmer und Betriebe reden ist das Eine, sie zu Wort kommen lassen das Andere. Aufbauend auf unsere Folge „#33 Fachkräftesicherung im Zimmererhandwerk“ haben wir Stefan Höfer zu Gast. Er ist junger Unternehmer, führt mit seinem Bruder einen klassischen Familienbetrieb und stellt sich seinen Herausforderungen – und spricht darüber.
Welche Erwartungshaltungen prallen zwischen Unternehmen und Angestellten aufeinander? Welche Hürden gibt es vielleicht auch in der (Unternehmer-) Familie? Welche Ziele hat das Unternehmen - welche die Mitarbeitenden?
Die organisatorischen Tätigkeiten und der Zeitaufwand, die diese mitbringen, aber gleichzeitig das Ohr bei den Mitarbeitenden zu haben. Aber auch die menschliche Komponente: Wir können unserem Gegenüber nicht in den Kopf schauen und das macht die ganze Sache so schwierig. Oder so einfach: Also einfach ins Gespräch kommen, ist das schon die Lösung? Auf jeden Fall ins Tun kommen!
Folge #33 https://open.spotify.com/episode/3oeo9reIEyboWhE43CEWtw?si=TG-cfbu6QuC1aOACqt1uyA
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Transkript anzeigen
00:00:00: Was gefällt dir, was gefällt ihr nicht?
00:00:02: Was brauchst du, was brauchst Du nicht?
00:00:04: und das dann zu matchen mit den Dingen die fürs Unternehmen wichtig sind.
00:00:10: Also kein Wunschkonzert!
00:00:11: Ganz genau Klaus Dahlstuhl vollkommen recht.
00:00:26: Heute zu Gast Klaus Doll, gelernter Zimmerer heute Unternehmensentwickler und Organisationsberater Und Stefan Höfer, Zimmerer- und Holzbauingenieur Mit eigenem Unternehmen.
00:00:40: Schön dass Ihr beide da seid
00:00:42: Was wir da sein dürfen.
00:00:44: Zum Einstieg, in unserer Folge-Dreisig hatten wir Klaus Dolt zusammen mit Markus Weitzmann unserem Leiter des Bildungszentrums schon mal hier im Podcast zu Gast.
00:00:54: Wir verlinken euch die Folge natürlich unten oder es rollt einfach mal runter.
00:00:58: und unter der Überschrift Fachkräftesicherung im Zimmererhandwerk haben wir damals festgestellt das Thema der hohen Abwanderung und eben diese Abwanderung, die da bereits in den ersten Jahren nach der Gesellenprüfung stattfindet.
00:01:15: Im Schnitt haben zimmere Betriebe sieben Mitarbeiter langfristig.
00:01:19: Perspektiven sind da manchmal einfach auch begrenzt darstellbar.
00:01:24: gleichzeitig Die Ausbildungsbereitschaft der Betrieb ist hoch Und die Anzahl der Beschäftigten im Holzbau steigt.
00:01:31: Kleine Teams haben nicht nur Nachteile Man kann entscheiden und sofort umsetzen Und wir haben damals festgestellt, wir müssen rausgehen.
00:01:41: Wir müssen mit Menschen reden und das haben wir getan.
00:01:45: Es freut mich und es freut uns dass wir mit Stefan Höfer heute jemand zu Gast haben der
00:01:50: ja
00:01:51: das erzählt er uns natürlich am besten selber.
00:01:53: deswegen Stefan stelle dich doch bitte einmal vor wo kommst du her?
00:01:58: was hast du bisher so gemacht?
00:02:00: Ja danke Jonas.
00:02:02: mein Name ist Stefan Höver.
00:02:04: ich bin Wie du Jonas schon gesagt habt, ich bin Geländerzimmerer.
00:02:10: Ich habe anschließend Holzbau studiert und bin also ein Holzbauningenieur.
00:02:15: Ich hab dann zusätzlich hier im Haus den Gebäude-Energieberater gemacht und bin außerhalb vom täglichen Arbeiten viel ehrenamtlicher unterwegs.
00:02:29: Meisterprüfungsausschüsse, Technikausschuss beim Holzbau Baden-Württemberg bin ich noch tätig.
00:02:35: Also der Berufsbild an sich liegt mir schon tatsächlich sehr im Herzen und engagiere mich da auch sehr gerne.
00:02:42: Wir haben einen Holzbaubetrieb in Hattenhofen, den führe ich seit hier mit meinem jüngeren Bruder Frieder zusammen.
00:02:52: Das ist ein klassischer Familienbetrieb in Vierter Generation gegründet von Hochgroßvater tatsächlich.
00:03:01: Unsere Aufgabengebiete sind im Prinzip die klassische Dachsanierung, Holzhausbau anbauten, Aufstockungen alles was sich so im Gebäudebestand abspielt allerdings natürlich auch das ist ein bisschen mein Steckenpferd.
00:03:18: der Ingenieur-Holzbau hängt natürlich auch mit meinen Ausbildungen dann zusammen als Holzbauingenieur einfach Die ein bisschen anspruchsvolleren Bauvorhaben, die liegen mir dann doch auch noch zusätzlich sehr am Herzen.
00:03:32: Wie viele Mitarbeiter seid ihr oder wie groß ist das Team?
00:03:35: Also wir haben aktuell draußen auf der Baustelle vier Mitarbeiter, vier Gesellen.
00:03:41: Mein kleiner Bruder als Zimmerermeister, der sowohl draußen auf einer Baustell als auch im Büro dann die Bauleitung übernimmt.
00:03:48: Ich selber bin ausschließlich in Bürot tätig und mache Angebotserstellungen und Abrechnungen Und dann noch meine Mutter im Büro, die Buchhaltung Löhne macht.
00:03:59: Also wie schon gesagt in klassischer Familienbetrieb so wie man es glaubt draußen relativ häufig vorfindet
00:04:06: und passt ziemlich dann in diese durchschnittsgröße von sieben Mitarbeitern als Betrübsgrößen?
00:04:14: Jetzt ist ja ein bisschen die Frage.
00:04:15: wir haben die letzte Folge unter dem Gesichtspunkt Fachkräfte Sicherungen betrachtet.
00:04:21: Vor was für Herausforderungen steht ihr im Moment also Der Betrieb, du hast jetzt gesagt seit zwanzig-vierundzwanzig bist du oder seid ihr da am Steuer?
00:04:29: Wo steht ihr gerade?
00:04:30: Also
00:04:30: es ist so.
00:04:30: Ich und mein Bruder haben in dem Jahr im Jahrkürz für den Betrieb relativ kurzfristig übernehmen müssen, kann man nicht sagen.
00:04:39: aber im Jahrzehnte ist unser Vater, der im Prinzip das Geschäft führt hat verstorben, relativ plötzlich Und wir waren beide schon... Tatsächlich längere Zeit im Beruf auch tätig oder in Betrieb tätig, haben da schon viel Verantwortung übernommen und sind dann tatsächlich natürlich relativ schnell und unerwartet.
00:05:01: Dann doch in die Rolle als Chef- oder Führungskraft gekommen, dass wir den Betrieben mal übernehmen wollen war immer klar allerdings dann trotz durch dieses Thema natürlich relativ kurzfristig auch und unermartet.
00:05:16: Ja und wir stehen das natürlich vor der Herausforderungen.
00:05:19: Wir sind junge Unternehmer, wir haben durch verschiedene Lehrgänge schon viel mitkriegt.
00:05:25: Was kann man machen?
00:05:28: Gerade auch das Thema Mitarbeiterbindung und da schwören natürlich viele Gedanken im Kopf was man umsetzen möchte.
00:05:36: Und da schneide ich jetzt das Hauptthema wie gehe ich in diesen Prozess gewisse Sachen umzusetzen?
00:05:42: bei uns ist ein großes Thema.
00:05:44: Ja doch der Großteil unserer Mitarbeiter sind Altgesellen.
00:05:49: Also das haben aktuell immer drei Altgesellen und ein Junggeselle.
00:05:53: Und da ist eigentlich dieses riesen Thema jetzt die Altgesellennach nachzubesetzen.
00:05:59: auch wir bilden viel aus.
00:06:02: aber wie der Jonas schon gesagt hat, wir haben auch das Problem dass einfach viele junge nach der Ausbildung weitermachen d.h.
00:06:11: Techniker Meister Ingenieur oder dann tatsächlich auch vom Berufsbild komplett ausscheiden.
00:06:18: Und das ist gerade so ein bisschen das größte Thema, den Betrieb einfach wieder von der Altersstruktur her jünger aufzubauen.
00:06:26: Okay also einfach dieses Unternehmen auch zukunftsfähig aufzustellen weiter und dann wenn es zukunftspfähig steht dann auch weiter zu entwickeln.
00:06:33: vielleicht in die Richtung reden wir auch noch drüber.
00:06:36: du hast jetzt grad schon das Thema Mitarbeiter angesprochen.
00:06:39: auch das betrifft sicherlich andere Betriebe.
00:06:41: ja auch ältere gehen Jüngere im besten Fall bleiben oder weil sie sich dann entwickeln wollen, weil sie da vielleicht eine Perspektive auch woanders sehen.
00:06:52: Jetzt mal egal ob im selben Gewerk oder in einem größeren Betrieb verlassen den Betrieb.
00:06:58: Klaus aus deiner Erfahrung raus, wenn man es jetzt mal so böse nennt die Alten kann man nicht mehr halten.
00:07:03: also die sind irgendwann weg weil sie in Rente gehen.
00:07:06: bei den Jungen ich denke da müssen wir doch angreifen oder?
00:07:09: Ja natürlich das macht Sinn.
00:07:12: Ich denke jetzt so in Bezug auf Deine Situation, Stefan.
00:07:17: Dass die Altgesellen, die ihr habt, die werden euch bis zur Rente wahrscheinlich treu bleiben.
00:07:25: Das sind an euch gewöhnt?
00:07:27: Sind die Abläufe gewöhnten?
00:07:28: Also da gibt es jetzt wahrscheinlich kein Konfliktpotenzial.
00:07:33: Jungen, junge Leute wenn die nachkommen da ist die Anspruchshaltung oft eine andere.
00:07:39: Kann sein dass sie sich eine andere Arbeitsorganisation wünschen.
00:07:42: es kann sein das die sich mehr Information, mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten wünscht.
00:07:48: Es
00:07:49: können noch andere Dinge sein.
00:07:51: und ein Mittel ich sage jetzt mal um dafür zu arbeiten dass junge Leute interessiert bleiben,
00:08:02: ist
00:08:04: mehr an der Beziehung mit den Leuten zu arbeiten.
00:08:06: Also mehr mit ihnen zu reden.
00:08:08: Wer bist du?
00:08:08: Was gefällt dir was gefällt ihr nicht?
00:08:11: Was brauchst du was brauchst Du nicht?
00:08:13: und das dann zum Matchen mit den Dingen die fürs Unternehmen wichtig sind.
00:08:18: also kein Wunschkonzert
00:08:20: ganz genau klaus doch schon vorkommen recht und das ist auch ein Thema was wir jetzt einfach merken dass wir die jüngeren die walten also unsere altgesellen das muss man auch mal ehrlich sagen das spricht ja vielleicht ein bisschen für uns.
00:08:34: die haben tatsächlich bei uns gelernt und sind jetzt mittlerweile oder bisher im betrieb treu geblieben.
00:08:43: Die tatsächliche flugtuation haben wir tatsächlich nur bei den jüngern, das merkt man ganz klar.
00:08:48: und da haben wir euch auch in der letzte jahre gemarkt weil man viel ausgebildet hat ... im Berufsbild Kalter hat.
00:08:57: Ja, dass man die Jüngere einfach tatsächlich mehr... mitnehmen muss in den Betriebsalltag, in die Betriebesabläufe,... weil ich habe so das Gefühl viele sagen ja, die jüngeren sind nämlich so interessiert und... dann hab' ich eigentlich tatsächlich nicht... Die Jünger wollen tatsächlich wissen was läuft, welche Aufträge sind da?
00:09:16: Ja, einfach in diesen Betrieb's Alltag über den Tellern vielleicht auch ein bisschen hinausblicken, die betriebliche Organisation angeht.
00:09:25: Wie sind Betriebsabläufe?
00:09:27: Gibt es irgendwelche Strukturen, die man aufbaut?
00:09:31: Also da merke ich schon aus, sind die Jüngere interessierter und man muss die Jungs mit einmitteln tatsächlich.
00:09:38: Wie bindet ihr sie jetzt konkret ein?
00:09:40: also gibt's da Maßnahmen.
00:09:42: oder sag mal hast du jetzt schon einen jungen wo du sagst okay der keine Ahnung immer mein Lieblingsbeispiel Drohne fliegen?
00:09:49: Ich habe eine Drohnee im Geschäft.
00:09:50: statt dass das Chef macht übertrage ich diese Verantwortung jetzt zum Beispiel auf einen Jüngeren, dass der da praktisch so diesen Posten in er hat.
00:09:57: Also jetzt sind in der Hinsicht tatsächlich noch nicht wirklich aktiv?
00:10:03: Ja wo muss ihr dann mittlerweile einbinden?
00:10:05: Ein banales Beispiel eigentlich.
00:10:07: wir haben jetzt unseren Mitarbeiterraum saniert und binden sie dann dauerhaft mit einem Leute.
00:10:14: was wollt ihr haben in eurem zukünftigen Mitarbeiterraum von sehr internet etc.
00:10:20: aber tatsächlich So jetzt mit Aufgaben, die den Betriebsablauf betreffen.
00:10:26: Haben wir es jetzt tatsächlich noch nicht wirklich stark eingebunden?
00:10:30: Tatsächlich!
00:10:30: Wir gucken halt schon, dass die Jüngeren auch ihre Baustellen auch zum Stück weit selber ausführen.
00:10:38: oder man bespricht dann auch mehr mit den Jüngern, dass sie einfach in diese Verantwortung ein bisschen neigkriegelt oder neigkommen.
00:10:44: Aber jetzt so eine Vorarbeiterrolle Betriebsabläufe einbinden findet bei uns noch nicht statt, aber ist natürlich auch ein Thema wie man das dann mal angehen kann.
00:10:56: So junge Leute wirklich mit ins Boot zu holen und den Betrieb sozusagen umstrukturieren oder eventuell umbauen können.
00:11:06: Klaus so einfach nur direkt ins kalte Wasser funktioniert es muss man das schleichend und ganz langsam eine Verantwortung übergeben?
00:11:15: Wie siehst du das?
00:11:16: Es kommt ganz drauf an wenn ich von mir hab Also wenn das ein junger Mann oder eine junge Frau ist, die vielleicht schon in einem anderen Feld gelernt hat mit Verantwortung umzugehen, Verantwortung zu tragen.
00:11:29: Vielleicht dass es jemanden, der im Sport engagiert ist oder ansonsten im Ehrenamt Feuerwehr oder so die Klassiker dann geht es wahrscheinlich schneller Wenn das jemand ist und das sagt man der jüngeren Generation ja schon auch ein bisschen nach die da relativ wenig Berührungspunkte hatten mit Verantwortung oder Eigenverantwortung, dann muss ich behutsam ran gehen.
00:11:56: Also wenn ich jemanden überfordere, hat es einen ähnlichen Effekt als wenn ich das überhaupt nicht beachte.
00:12:06: Die Leute steigen aus!
00:12:08: Und das ist ja das, was wir verhindern wollen.
00:12:11: Aber
00:12:11: wie finde ich das jetzt raus?
00:12:12: Also jetzt können wir nicht allen in den Kopf gucken!
00:12:14: Wir wissen auch nicht von jedem, was da so privat abläuft.
00:12:17: Die kommen ja jetzt nicht alle aus dem selben Dorf oder aus der selben Stadt vielleicht.
00:12:23: Stichwort Mitarbeitergespräche
00:12:24: vielleicht?!
00:12:25: Ja natürlich... Also mit dabei der Gespräch, das klingt schon sehr formalistisch und wäre auch zu wenig weil es ja in der Regel ein maximal zweimal im Jahr stattfindet.
00:12:38: Aber es geht um Beziehungsaufbau und Beziehungspflege, dass ich mitkriege wie tickende jungen Leute was gefällt denen?
00:12:45: Was gefällt den nicht?
00:12:47: Was macht ihnen Spaß?
00:12:48: Was Macht ihnen weniger Spaß?
00:12:49: also auch mit dem Blick wo kann ich sie gut einsetzen?
00:12:56: Wenn ich sie da einsetze, mögen Sie es weniger und ich überlege mir vielleicht einen kleinen Benefit.
00:13:02: Also auf jeden Fall geht's darum die Dinge, die ich wenn ich den Kopf gucken könnte erkennen könnte durch einen guten Kontakt zu erfahren.
00:13:12: Gleichzeitig ist es natürlich auch so ein Hennerei-Problem.
00:13:16: Also jetzt im Moment viel Büroarbeit, man muss das irgendwie kompensieren dass man vielleicht gerade zu wenig Leute hat keine Ahnung um seine ganzen Baustellen abzuarbeiten.
00:13:25: gleichzeitig sollte man sich aber irgendwie Freiräume schaffen um eben solche Beziehungspflege irgendwo hinterherzukommen.
00:13:34: Definitiv vor dem Problem stehe ich auch und ist auch grad in der Rolle als Ja Junge Unternehmer oder was heißt wir sind ja nicht unternehmen müssen Social Media Manager.
00:13:44: Wir sind kleine Steuerberater fast noch Techniker sind wir dazunehmen und dann auch natürlich dieses also für mich wirklich schwierige Thema eine Menschenkenntnis aufzubauen.
00:13:59: wie liest du die deine Mitarbeiter was wollen sie?
00:14:03: Oder was wollen sie dir auch mit gewissen Gesten oder Handeln sagen irgendwo?
00:14:09: Das ist ein Thema, das für mich eine relativ große Herausforderung darstellt.
00:14:13: Das heißt auch wieder so ein bisschen dieser sanfte Einstieg.
00:14:16: Wenn du eben jetzt nehmt man nochmal dieses Stichwort, das böse Wort Mitarbeitergespräch, so dieses oh Gott der will mit mir reden!
00:14:23: Wir sperren uns in dem Zimmer ein und er schäffelt mit mir hin.
00:14:26: Ja genau.
00:14:30: Ich bin es schon eine Weile vom Bau weg, aber wenn ich mir vorstelle dass mein Chef damals ein Mitarbeiter Gespräch mit mir hätte führen wollen hätte mich das schon befremdet.
00:14:41: Aber die Zeiten haben sich geändert.
00:14:43: glücklicherweise und es wäre natürlich in der Tat.
00:14:48: wie Stefan sagt ist die Ansprüche an Unternehmer, an Handwerker in Selbstständigen sind hoch und werden dadurch noch höher.
00:15:01: Ich muss eben nicht nur der Fachmann sein und Unternehmer, sondern wenn ich Leute halten will dann ist es gut mir anzueignen wie gehe ich auf Leute zu?
00:15:13: Wie kriege ich die dazu auch ein bisschen was zu erzählen.
00:15:16: Wie leicht oder wie schwer fällt's mir auch von mir etwas zu erzähln um eine tragfähige Beziehung aufzubauen und dann auch Dinge zu erfahren die wichtig sind zu erfahren.
00:15:28: Also mal so ein sanfter Einstieg könnt ihr jetzt auch sein.
00:15:31: Freitag früher Feierabend, schönes Wetter.
00:15:33: Jetzt geht es langsam in den Sommer rein.
00:15:35: Auch wenn da Baustellen Druck natürlich jetzt wieder eher aufkommt dem guten Wetter geschuldet.
00:15:40: aber freitags Mal zum Grillen einladen?
00:15:42: Ja tatsächlich also bei uns ist es so dass wir uns eigentlich jeden Morgen kurz Jahrzehnt vor sieben Uhr zusammen setzen nicht nur um die um die Baustelle durchzugehen sondern dann wird einfach einmal gespätzt.
00:15:57: Was hat der eine am Wochenende gemacht oder der andere?
00:16:01: Hat es herausrenneriert.
00:16:02: Dann fragst du, wie kommt Stoff heran?
00:16:05: also da gucken wir schon dass man auch auf dieser privaten Ebene irgendwo bleiben.
00:16:10: ich sag mal das fällt natürlich in so einer kleineren Betrieb wie mir haben.
00:16:14: wesentlich leichter wird immer im Betrieb mit zwanzig fünf zu zwanziger Leute.
00:16:18: und dann klar Sommerausflüge Weihnachtsfeiern Sommergrill fest, zur Sommerpause.
00:16:26: Ja das sind ja mittlerweile Dinge die ihr eigentlich fast schon zum Standard gehörert.
00:16:31: Ich denke dass es gut ist zum einen über die Dinge zu reden Die täglich besprochen werden müssen.
00:16:37: Das ist aber auch gut ist darüber hinaus eine Idee zu kriegen.
00:16:43: Wie geht's denn Leuten was gefällt ihnen?
00:16:44: Was gefällt denen nicht?
00:16:45: Darüber fällt uns Männer ja schon mal schwer zu reden und uns Zimmerleuten vielleicht noch ein Tag schwieriger.
00:16:53: Das sind wir nicht gewohnt, wir lösen Probleme.
00:16:56: Wir reden nicht drüber.
00:16:58: Also da gibt es auch so ein gewisses Selbstverständnis was das so ein bisschen einschränkt.
00:17:03: insofern ist die Idee also da wie du Jonas vorhin gesagt hast vorsichtig langsam sanft einzusteigende gute weil sonst schnell unauthentisch wird.
00:17:16: also wenn jetzt der Stefan sagen würde so war also im freitag nachmittag für letzten Regelkommunikationen ein und dann fragen wir mal jeden, wie es geht.
00:17:27: Und verweilen dann auch!
00:17:29: Das würde die Leute wahrscheinlich erschrecken und befremden.
00:17:32: Also insofern ist der Einstieg über so kurze Einheiten oder auch Freitag Nachmittag ein Bier- oder Grillen mit Sicherheiten guter.
00:17:44: Es ist aber schon auch ratsam das in irgendeine Struktur zu packen im Laufe der Zeit, dass ich ein regelmäßiges Vorhung habe wo ich erfahre wie läuft.
00:17:57: Wie geht es meinen Leuten was gefällt ihnen?
00:17:59: Was gefällt Ihnen nicht?
00:18:01: und das die auch eine Möglichkeit haben zu erfahren, was gibt's Neues in Betrieb?
00:18:06: Wo stehen wir?
00:18:09: Was ist an den einzelnen Baustellen los?
00:18:11: Wo sind wir gut in der Zeit?
00:18:14: Wo sehen wir ein bisschen hinterher?
00:18:16: weil das auch die Übernahme von Eigenverantwortung fördert.
00:18:20: Gleichzeitig doch vielleicht aber auch dann mal, wenn man das mal ein bisschen verstetigt hat wie du sagst regelmäßige Formate, dann aber auch mal zu sagen wo will denn der Chef?
00:18:29: Wo will denn das Unternehmen mal hin?
00:18:31: Das Unternehmen hat ja auch Ziele.
00:18:34: Richtig!
00:18:34: Ja und ich denke da ist einfach so... Mitarbeiter draußen ja nicht mal wissen was ist ein Grad an Auftrags eingeladen da oder wie.
00:18:44: so die grundsätzliche Betriebs Situation kann ich natürlich dann auch mit den Mitarbeitern zusammen ich sage mal wachsen, dass dann auch Ideen von der von dem Mitarbeiter einkommt.
00:18:55: Deswegen denke man schon ist dieser erste Step einmal sich da abzuholen wo der Betrieb momentan steht in diese betriebsabläufe einfach mit mit rein zu holen und dann zum späterer Zeitpunkt zu einem gewissen Zeitraum.
00:19:08: Das wächst ja dann auch einfach mit der Zeit, dann eine Idee für die Zukunft natürlich mit den Mitarbeiter aufzubauen?
00:19:15: Wenn ich im Gespräch mit den Mitarbeitern bin und zum einen ein intensiverer und auch offeneren Austausch darüber habe wo stehen wir ist es definitiv Ratsam auch zu erzählen wo will ich eigentlich hin was Mein Steckenpferd.
00:19:36: Und wenn ich mich erinnere Stefan, was du vorhin gesagt hast, dass so Ingenieurholzbau was ist wo du gerne dich mit beschäftigst und vielleicht auch zukünftig mehr hin willst dann ist es für mich als Junggeselle eine wichtige Information weil's bedeutet da sind andere Dinge gefragt die mich vielleicht auch mehr interessieren.
00:20:00: Und wenn ich die Perspektive habe, dass das bei euch stattfindet ist es ein Grund zu bleiben.
00:20:07: Ist ja dann gleichzeitig also dieses Kommunizieren wo die Reise hingehen soll?
00:20:11: Ja auch wieder also Perspektiven einerseits im besten Fall der Grund zu Bleiben Im schlechtesten fall natürlich abschreckend weil ich mich in dem Thema vielleicht nicht wieder finde als Angestellter Das gilt aber ja dann durch Gespräche aufzufangen bzw.
00:20:27: natürlich auch wahrscheinlich direkt parallel zu sagen, okay ich möchte mich in die Richtung oder das Unternehmen will sich in der Richtung entwickeln und um euch da mitzunehmen versuche ich euch ja auch entsprechend weiterzuentwickeln.
00:20:39: also ich sage jetzt sicher für wir machen das jetzt und weil ich muss vielleicht auch noch Erfahrung darin sammeln oder mir Wissen aneignen das gilt ja auch für die Mitarbeiter.
00:20:47: Ja definitiv dieser Wissenstransfer Ja, um natürlich solche Projekte durchzuführen.
00:20:57: Ist eigentlich auch relativ wichtig vom Unternehmer zum Mitarbeiter.
00:21:01: Die sind auf dem aktuellen technischen Stand zum Halten.
00:21:05: Wenn ich jetzt an unsere Altgesellen denke dieses klassische Thema Luftdichte Ebene das war vor fünfzehnzig Jahren ein Fremdwort heutzutage hast es im täglichen Gebrauch und dann einfach die Mitarbeiter auf dem technisch aktuelle Stand zum halben.
00:21:24: Und das soll der Anspruch von jedem Mitarbeiter sein, zu wissen wie er seine tägliche Arbeit auf dem aktuelle Stand auszuführen hat.
00:21:33: Das Thema Schrecken spielt natürlich eine Rolle weil die meisten Menschen Veränderungen nicht mögen.
00:21:44: Man unterstellt mit steigendem Alter sinkt die Lust sich zu verändern oder sich weiterzuentwickeln.
00:21:51: Und natürlich brauche ich auch als Altgeselle eine Perspektive, aber wenn du sagst das Brot- und Buddha-Geschäft fällt da nicht weg.
00:21:59: Die Geschichte mit dem Ingenieur Holzbau kommt eher dazu.
00:22:03: Das heißt auch als altgeselle habe ich eine Perspective.
00:22:06: Ich hab noch das was ich kann... weiterentwickeln, wenn ich möchte aber ich muss nicht.
00:22:12: Aber als Junggeselle habe ich eine Perspektive das mein Betrieb nicht stehen bleibt und ich zwanzig Jahre das Gleiche machen muss sondern es die Möglichkeit gibt mich auch fachlich weiter zu
00:22:24: entwickeln.".
00:22:25: Wenn wir noch einen Schritt zurückgehen... Junggesälle der ist ja jetzt schon da!
00:22:28: Es geht ja auch um neue Mitarbeiter, neue Auszubildende die man ja auch genau mit dieser Perspektiven dann vielleicht findet.
00:22:35: weil im Moment Vermittelst du jetzt vielleicht eher das Bild von dem klassischen Sanierer, sag ich mal.
00:22:41: Vermittelt man aber schon für die Zukunft ein anderes Bild?
00:22:45: Zieht es ja auch entsprechend dann die Mitarbeiter an, die vielleicht genau das tun wollen oder eben dann vielleicht sogar mit aufbauen wollen?
00:22:51: Ja definitiv spielt euch auch eine große Rolle den zukünftigen oder den Azubis zu signalisieren.
00:22:58: können nicht bloß die klassische Dachsanierung, sondern gucken wir her.
00:23:02: Wir haben mittlerweile auch schon mal einen Einkaufssensum gebaut und ihm dann natürlich auch perspektivisch auszuzeigen dass ihn solche Aufgaben auch zukünftig erwarten können.
00:23:12: Klaus jetzt ist ja wie sagt man so schön Veränderung ist ein Prozess.
00:23:17: es geht ja jetzt nichts von Holz auf morgen und ich denke Stefan ist da ja auch nicht alleine.
00:23:21: also auch wenn's viele Unternehmerinnen unternehmer Unternehmen vielleicht auch nicht zugeben wollen aber Die meisten stehen vor gleichen oder zumindest ähnlichen Herausforderungen, oder?
00:23:33: Ja das ist so.
00:23:34: Also die Welt verändert sich, die Jugend ist eine andere wie vor zehn und vor zwanzig und vor dreißig Jahren und die Herausforderung an Führungen steigen.
00:23:46: Jetzt beim Stefan... Bei dir ist es ja so, Stefan, dass du jetzt nicht langsam in die Rolle reingekommen bist wie es vielleicht geplant war sondern durch den plötzlichen Tod deines Vaters eine sehr traurige Situation entstanden ist und du dein Bruder sehr schnell reinspringen musstet.
00:24:06: Und wenn ich jetzt aus dem operativen Tun als Geselle oder als Meister auf der Baustelle in Führungsverantwortung komme dann heißt das ja nicht, dass ich das schon kann Und das ist ein sehr häufiger Grund, warum Menschen die Führungsverantwortung kriegen oder es sich in Führingsverantwortungen hinein entwickeln oder hinein begeben.
00:24:30: Die Dinge noch nicht tun, die damit zusammenhängen.
00:24:34: weil woher soll ich's können?
00:24:36: Ich hab' bisher nicht... Ich habe es vielleicht auf der Meisterschule, wo die mentär gelernt.
00:24:43: Aber jetzt stehe ich im Alltag da und bin verantwortlich für die Führung von den alten Gesellen.
00:24:47: Ich bin verantwortlich für eine junge Geselle.
00:24:53: Und hab aber überhaupt keine Erfahrung.
00:24:55: Das macht natürlich nicht einfacher Dinge zu tun.
00:25:00: Auch das braucht Zeit, auch das braucht Unterstützung mich in das Feld reinzuentwickeln.
00:25:06: Deshalb muss ich auch sagen, Stefan findest natürlich toll dass du dich an der Stelle auch hierhin stellst und sag mal auch von dir und von euch berichtest was da daheim so passiert und vor welch einer Herausforderung du stehst und bin auch der Meinung dass es schon für andere auch ein Vorbildfunktion sein kann weil eben andere dann nicht darüber reden.
00:25:26: denn Klaus wenn wir jetzt vielleicht schon einmal einen ersten Strich drunter ziehen so in dem ersten Gespräch.
00:25:32: Kann man da jetzt wirklich so greifen und vielleicht unter dem Stichwort einfach machen oder ins Tun kommen?
00:25:38: Weil das ist ja eigentlich so, dass jetzt muss man ja auch reden ist ja gut aber man muss jetzt auch was tun.
00:25:44: Was würde es zu Stefan jetzt mitgeben.
00:25:46: wie kann er da eben ins tun kommen?
00:25:48: was sollte er ausprobieren sofort umsetzen Vielleicht mal langsam angehen?
00:25:55: klug ist, sich Ziele zu setzen.
00:25:58: Also sich zu überlegen was will ich denn?
00:25:59: Wo will ich dann hin?
00:26:01: und das muss ich in so einer der Seite Familienbetrieb.
00:26:06: Das heißt Stefan du bist nicht alleine.
00:26:10: Und dann ist die Frage wie kriege ich das in meiner Family kommuniziert?
00:26:18: und wer zieht damit?
00:26:21: Wer hat Bremsen drin?
00:26:24: Das ist so die erste Hürde, dass ich für mich überlege was will ich dann gleich das mal mit meiner Familie ab.
00:26:32: Mit meinem Bruder und meiner Mutter?
00:26:37: Wenn es ans Umsetzen geht würde ich kleine Schritte empfehlen.
00:26:43: Überlegen auch etwas passt zu mir also nichts tun was man irgendwo liest oder was andere tun.
00:26:49: Man findet es vielleicht toll, wenn man selber dran denkt, das denkt man sich um Himmels Willen, das passt eigentlich gar nicht zu mir.
00:26:55: Ja also so authentisch bleiben aber durchaus auch an seine Grenzen gehen und auch mal einen Tack drüber.
00:27:07: Was da helfen kann jetzt mache ich ein bisschen Eigenwerbung ist natürlich Coaching weil ein Feld für mich ist als Coaching, in dem ich Dinge gedanklich ausprobieren kann.
00:27:21: Auch mal durchspielen kann bevor ich damit auf die freie Wildbahn gehe und das ist... Also wenn ich was Neues ausprobierend will und ich probiere es direkt auf der freien Wildbahn aus dann kann's halt auch scheitern und das wirft mich dann vielleicht eher oder bremst mich in Zukunft vielleicht eher Dinge da nicht mehr auszuprobieren was schade wäre.
00:27:44: Also Ziele setzen, langsam anfangen, authentisch bleiben.
00:27:48: Und das praktisch alles unter den Punkten die wir vorher genannt haben Beziehungsaufbaupflege Einblick für die Mitarbeiter und das Ganze im besten Fall verstetigen dass es natürlich auch dann im Alltag bestmöglich integriert ist?
00:28:04: Ja klar ziele kann ich nie alleine erreichen oder ich sag mal in dem Kontext über den wir reden Brauche ich in deinem Fall Stefan, deinen Bruder, deine Mutter und die Gesellen.
00:28:18: Und je mehr es mir gelingt, je besser es euch gelingt die Leute einzubinden und eine Verbindlichkeit zu schaffen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit dass sie sich wohl fühlen bei euch mit euch und dass sie mehr Verantwortung übernehmen Und euch damit ein bisschen mehr Zeit verschaffen, um auch nach vorne zu gucken und Dinge in Angriff zu nehmen die ihr gerne in Angriffe nehmen würdet.
00:28:46: Wenn ein Mitarbeiter zum Chef kommt dann ist es ja oft schon zu spät.
00:28:50: also im besten Fall sollte der Chef auf die Mitarbeiter zugehen weil er Glaskugel ja direkt erkannt hat dass vielleicht da was im Augen ist?
00:28:58: Ja ganz genau!
00:28:59: Also wir haben jetzt leider einen aktuellen Fall bei uns wo wir in einem jungen Gesellen tatsächlich auch letztendlich verloren haben.
00:29:06: Da ist zu uns gekommen.
00:29:08: Klar das Thema Geld, ich schneide dann immer eine Rolle oder spielt eine Rolle.
00:29:13: und ja man hat das dann zur Kenntnitz-Nummer und hat gesagt okay wir kümmern uns drum, hat es aber tatsächlich so ein bisschen ohne böse Absicht dann trotzdem auf die lange Bank geschoben und hat es mit dem Mitarbeiter nicht wirklich kommuniziert.
00:29:32: und dann kam's eigentlich zu dem Punkt die Kündigung dann da war und im Gespräch hat sich dann euch einfach rausgestellt, dass dieser Mitarbeiter sich einfach ein bisschen gewünscht hätte.
00:29:46: Ein bisschen Einblick ins Unternehmen zu kriegen.
00:29:49: zum Beispiel wie ist es?
00:29:51: Die Baustelle kalkuliert müssen wir Gas geben Wie viele Stunden sind kalkulieren welche Aufträge sind da?
00:29:58: Und ja das passt eigentlich in Prinzip auch zu diesem Thema Dass man da die Mitarbeit mehr mit einbinden sollte.
00:30:10: Ja, das ist so'n bisschen klassiker und natürlich sehr schade dass es passiert ist.
00:30:15: aber ich denke in der Situation in der ihr seid relativ neu in der Chefrolle da sind vielleicht die Absprachen untereinander gehen auch nicht so schnell.
00:30:25: Es gibt ja auch ansonsten genügend was man organisatorisch besprechen muss.
00:30:29: Man gibt dem vielleicht nicht die Priorität die wir ihm hätte geben müssen und schneller reagiert hätten.
00:30:39: dann hätte man das vielleicht verhindern können, aber ich denke das Learning wird wahrscheinlich da sein.
00:30:45: Das wird euch mit Sicherheit nicht ein zweites Mal passieren.
00:30:50: und was auch noch ein wichtiger Aspekt ist, wird ja oft über Geld geredet und eigentlich verbergen sich hinter dem Thema Geld oft andere Themen Deswegen eine gewisse Hemmung haben mit Mitarbeitern zu reden, weil sie sagen naja da will ja doch nur mehr Geld.
00:31:11: Aber auch dieses Beispiel was du jetzt erzählt hast zeigt das Geld natürlich ein Thema ist aber dass andere Themen wenigstens genauso präsent und wichtig sind.
00:31:21: Du hast vorher gesagt, du hast auch eine Weiterbildung zum Energieberater.
00:31:24: Du hast aber auch den Unternehmen am Holzbau besucht bei uns und da gibt es ja auch so Alpha-Gruppen.
00:31:29: Das heißt ihr trefft euch regelmäßig?
00:31:31: Genau!
00:31:31: Da wird ja auch über so Unternehmeprobleme, wenn ich jetzt mal gesprochen oder?
00:31:36: Ganz genau das ist richtig Jonas.
00:31:38: Die treffen eigentlich Gold wert tatsächlich weil du gehst auf das Treffen mit irgendeinem Problem im Hinterkopf oder zu sucherlösungen und dann sitz einfach am Feierabend Bier zusammen und hörst von drei für andere personen okay die haben das gleiche problem und du musst dann einfach schnell ok.
00:31:56: Du bist mit diesen problem auf dieser welt nicht nicht allein.
00:32:01: und da dann so ein netzbark zum ham oder fach mal zu telefonieren.
00:32:05: hey du Ich habe da das Problem, wie lösen ihr es bei euch im Betrieb ist tatsächlich am Gold wert
00:32:11: zeigt.
00:32:11: aber auch gleichzeitig merken wir ja auch Klaus.
00:32:14: Es gibt nicht den super Tipp.
00:32:15: Es geht nicht die eine Fortbildung, die auch wir aus dem Boden stampfen können um praktisch dass allen betrieben morgen zu erleichtern.
00:32:24: Aber ich denke und das auch wieder so als zweiter Schritt sozusagen in dieser Reise Fachkräftesicherung im Zimmerer Handwerk jetzt zu sagen Man muss einfach mal ins Tun kommen, Stichwort Ziele setzen.
00:32:38: Stichworte umsetzen in kleinen Schritten und das Ganze natürlich authentisch und vielleicht auch mal so ein bisschen über seinen Schatten springen und dadurch einfach Erfahrung zu sammeln.
00:32:50: und im besten Fall wenn man sich der eine öffnet, öffnt sich der Gegenüber ja dann auch.
00:32:56: So ist es!
00:32:57: Und vielleicht auch... als gestandener Zimmerermeister in Erwägung ziehen, dass man sich hier unter Stützen holen kann.
00:33:06: Entweder beim Coach oder bei Kollegen oder bei beiden.
00:33:12: Weil ich glaube, manche Themen sind einfacher zu lösen wenn man so aus einer eigenen Blase auch
00:33:21: rauskommt.".
00:33:22: Dann kann ich an der Stelle nur sagen Stefan... Erstmal natürlich herzlichen Dank, dass du bei uns warst und dich da auch so ein Stück weit geöffnet hast.
00:33:29: Ich wünsch dir mit dem was wir jetzt heute so besprochen haben, was der Klaus auch mit offen weggeben kann viel Erfolg Mut am Ende auch Kraft einfach so diesen Weg mal einzuschlagen und zu bestreiten.
00:33:42: Das ist ja jetzt ein Stück weit auch offensichtlich.
00:33:45: Ich hoffe natürlich, wir hören und sehen uns zu dem Thema wieder und quatschen dann auch drüber wie es dir geht?
00:33:51: Wie es dir sozusagen ergangen ist was geklappt hat, was vielleicht nicht geklappt hat weil das gehört ja zur Wahrheit auch dazu.
00:33:59: Und sag an der Stelle nochmal Klaus herzlichen Dank!
00:34:02: Ja vielen dank Jonas!
00:34:05: Vielen Dank Jonas und ich bin gespannt wie's weitergeht.
00:34:09: Super!
00:34:10: Schön, dass er da
00:34:11: war.
00:34:11: Hört wieder rein beim Richtfest, verpasst keine Folge, sendet uns eine Nachricht an die E-Mail unten in den Shownotes und folgt uns und in sozialen Medien.
00:34:21: Ciao.
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